Windows
Nur soviel wie nötig, um arbeiten zu können...
Das Dateisystem unter Windows
Die Erfahrung hat gezeigt, dass einige Kursteilnehmer Schwierigkeiten mit dem korrekten Speichern (und auch Wiederfinden) von Dateien haben.
Unter Windows werden einzelne Dateien (in unserem Fall die HTML-Dokumente) hierarchisch in Verzeichnissen (Ordnern) und Unterverzeichnissen gespeichert. Logisch zusammen hängende Dateien sollten daher in einem extra dafür angelegten Verzeichnis gespeichert werden, welches darüber hinaus einen möglichst aussagekräftigen Namen bekommen sollte.
Projektordner
Am besten, man legt sich zunächst einen Ordner an, in den man dann später sämtliche Dateien speichert, die mit dem Projekt (also unserer Website) zu tun haben.
Ich speichere HTML-Dokumente meist direkt im Projektordner und spezielle Dateien wie Bilder oder CSS-Dateien in speziellen Unterordnern.
projektordner
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|--> index.htm
|--> datei1.htm
|--> datei2.htm
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|--> bilder
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| |--> bild1.jpg
| |--> bild2.jpg
| |--> bild3.jpg
| |--> hintergrund.gif
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|--> css
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|--> format.css
|--> print.css
So ist gewährleistet, dass der relative Pfad zu den Bildern (von den HTML-Dokumenten aus) immer "bilder/bildname.jpg" lautet. Bitte beachten Sie die Dateiendung! Bildformate werden meist als JPG oder GIF gespeichert.
Groß- und Kleinschreibung von Dateinamen, Leerzeichen
Leerschritte in Dateinamen sind im WWW nicht erlaubt! Nationale Sonderzeichen wie Umlaute führen auch immer zu Problemen. Vermeiden Sie den Ärger von vornherein und benennen Sie Ihre Dateien nur mit Zeichen des Alphabets, Ziffern oder dem Unterstrich (z.B. meine_datei.htm). Verwenden Sie auch möglichst nur Kleinbuchstaben. Das ist allgemein üblich und sicherer.
Während sich die Dateinamen INDEX.HTML und index.html unter DOS, Windows und auf Macintosh-Rechnern auf dieselbe Datei beziehen, ist das auf einem UNIX-Server nicht der Fall.
INDEX.HTML, INDEX.html und index.html sind also nicht dasselbe! Man sagt auch, Dateinamen sind case-sensitive. Sehr leicht kann es passieren, dass bei automatisierten Prozessen, wie z.B. die automatische Erzeugung von Miniaturbildern durch externe Programme, die Dateiendungen groß geschrieben werden (z.B. bild1.JPG statt bild1.jpg). Denken Sie daran!
Grundregel Nr. 1: Keine Leerschritte und Sonderzeichen in Dateinamen!
Die Zwischenablage
Sehr nützlich und dennoch vielen unbekannt ist die windowsinterne Zwischenablage (oder auch Clipboard, zu finden unter C:\WINDOWS\system32\clipbrd.exe). Alles, was sich irgendwie mit der Maus markieren läßt, kann in die Zwischenablage kopiert werden. Dazu gehören Texte (ganze Absätze oder einzelne Sätze oder gar Zeichen) in Dateien, aber auch (auf Dateimanagerebene) die Dateien selbst oder gar komplette Ordner.
In unserem Fall werden wir häufig Quellcodefragmente kopieren müssen. Dazu markieren Sie den Text durch ziehen mit der Maus. Mit STRG-A (A wie alles) wird alles markiert.
Copy and Paste
Je nach den persönlichen Vorlieben gibt es nun drei Möglichkeiten, den markierten Text in die Ablage zu bekommen:
- das Tastaturkürzel STRG-C (C wie Copy)
- Rechtsklicken und "kopieren" wählen
- im Menü "Bearbeiten/kopieren" wählen
Die Menüvariante ist die umständlichste, hat aber den Vorteil, dass man dort das Tastaturkürzel nachlesen kann, wenn man es vergessen hat. Man kann dort übrigens sehr viele Kürzel abgucken. Je häufiger man Kürzel verwendet, desser besser prägen sie sich ein. Die Zwischenablage funktioniert (üblicherweise) in allen Programmen und daher sollte man sich die Kürzel durchaus merken. Es lohnt sich.
Nun wechseln wir dorthin, wo das eben Kopierte eingefügt werden soll und drücken STRG-V
(V wie einvügen
einfügen). Praktischerweise befindet sich das V direkt
neben dem C. Alternativ geht es wieder mit Rechtsklick/Einfügen oder Bearbeiten/Einfügen.
Ausschneiden (STRG-X) bewirkt übrigens im Gegensatz zu Kopieren (STRG-C), dass der markierte Text dann wirklich ausgeschnitten wird und am Ursprungsort nicht mehr vorhanden ist.
In beiden Fällen befindet sich dann der markierte Text in der Zwischenablage, und zwar so lange, bis etwas anderes in die Ablage kommt oder der PC ausgeschaltet wird. Die Zwischenablage ist also ein flüchtiger Speicher. Aber ein sehr nützlicher!
Auch nach dem Einfügen bleibt der Inhalt der Zwischenablage erhalten, er kann also mehrfach irgendwo eingefügt werden.
"Kopieren und Einfügen" heißt übrigens auf englisch "Copy and Paste", es schadet nichts, wenn man das auch weiß.
